Krankenhaus-Umwelttag

Mittwoch, 30 September, 9:30 bis 10:15 Uhr – KR 10

Eröffnung und Keynote

Der 20. Krankenhaus-Umwelttag NRW findet, wie alle zwei Jahre, wieder im Rahmen von FKT-Messe und -Kongress statt, ausgerichtet von der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, dem Arbeitskreis Umweltschutz im Krankenhaus NRW und der FKT NRW. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für Austausch, Innovation und praxisnahe Lösungen zu aktuellen Herausforderungen im Krankenhaus. Auch der 20. Krankenhaus-Umwelttag NRW verbindet Theorie und Praxis und bietet mit einer inspirierenden Keynote, der integrierten Sitzung des Arbeitskreises, zwei Workshops zu den Themen Umweltrecht sowie Resilienz und Nachhaltigkeit und bietet allen Teilnehmenden wertvolle Impulse für eine zukunftsfähige, umweltbewusste und resiliente Krankenhäuser.


9:30 bis 09:45 Uhr           

Begrüßung

Dr. Georg Rüter, Vorsitzender der Kommission Klima- und Umweltschutz der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen


9:45 bis 10:15 Uhr         

Keynote

Referent N. N.

Die Veranstaltung startet einer inspirierenden Keynote zum Thema „Nachhaltige Transformation im Gesundheitswesen“. Der Keynote-Speaker beleuchtet aktuelle Entwicklungen und zeigt auf, wie Krankenhäuser durch innovative Ansätze ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele vereinen können.


Mittwoch, 30 September, 15:00 bis 16:15 Uhr – KR 10

Workshop „Orientierung im Rechts-Dschungel – Neues aus dem Umweltrecht“

Expeditionsleitung: Arbeitskreis Umweltschutz im Krankenhaus NRW 

LAGA, GewAbfallV & Co.: In diesem Jahr stehen zahlreiche regulatorische Änderungen an. Nicht alles ist auf den ersten Blick verständlich und die praktischen Konsequenzen sind oft nicht sofort erkennbar. Der Workshop nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Expedition durch den „grünen“ Rechts-Dschungel, ordnet Entwicklungen ein und macht deren Bedeutung für die Praxis im Krankenhaus greifbar.


Mittwoch, 30 September, 16:45 bis 18:00 Uhr – KR 10

Workshop „Resilienz und Nachhaltigkeit“

In einer Zeit zunehmender Umweltbelastungen, digitaler Risiken und wachsender Anforderungen an die Infrastruktur stehen Krankenhäuser vor der Herausforderung, widerstandsfähiger und zugleich nachhaltiger zu werden. Die Session zeigt anhand praktischer Beispiele und visionärer Ansätze, wie Resilienz im Gesundheitswesen gestärkt und mit Klimaschutz zusammengebracht werden kann. Von plastikarmen Versorgungsketten über KI‑basierte Gebäudesteuerung bis hin zu physischer und technischer Robustheit gegenüber Störungen geben die Vorträge konkrete Impulse für die tägliche Arbeit von Krankenhaustechnik, Klimaschutzmanagement und Abfallbeauftragten.


(1) Plastikfrei im Krankenhaus – Utopie oder realisierbare Zukunft

Luise Billen, Circularity Manager, CIRCULARMED GmbH, Bonn 

Die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und globalen Lieferketten macht uns deutlich: Weniger Plastik ist nicht nur eine ökologischem, sondern auch strategische Notwendigkeit für die Zukunftsfähigkeit von Krankenhäusern. Die Teilnehmer erfahren, welche aktuellen Herausforderungen bei Hygiene, Kosten und gesetzlichen Vorgaben herrschen, und lernen kennen, welche innovativen Lösungen bereits jetzt zeigen, dass weniger Plastik im Krankenhaus möglich ist und was jedes Haus jetzt schon umsetzen kann.


(2) Mit KI Gebäude klimafreundlich und effizient betreiben

Nadine Mertens, Gebäudeautomation – Smart Infrastructure, Siemens AG, Düsseldorf

Künstliche Intelligenz ermöglicht es, nicht nur Energieflüsse in Krankenhäusern präzise zu analysieren und in Echtzeit zu optimieren. Wie die KI beitragen kann, Energie und Ressourcen einzusparen, beleuchtet das Smart Hospital. Warum die Zeiterfassung der Mitarbeiter hilft, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Teilnehmende erfahren, wie KI genutzt werden kann, Gebäude klimafreundlich und effizient betreiben, und zeigt auf, was in naher Zukunft schon möglich sein wird. Gleichzeitig lernen sie die Grenzen, Sicherheitsanforderungen und Erfolgsfaktoren für eine sichere Einführung kennen.


(3) Sichere Räume: Physische Resilienz im Krankenhaus

Dr. Markus Willing, CISO, Universitätsklinikum OWL, Standort Bielefeld-Bethel

Wenn technische Systeme aufgrund von Sabotage ausfallen oder Ziel eines Cyberangriff werden, müssen Krankenhäuser ihre kritischen Abläufe dennoch aufrechterhalten können. Der Vortrag zeigt auf, dass baulichen und technischen Strukturen wie Sicherheitszonen, Perimeterschutz und redundante Infrastrukturen entscheidend dafür sind. Anhand typischer Störungsszenarien wird gezeigt, wie physische Sicherheit und Notbetriebsfähigkeit zusammenspielen. Teilnehmende erhalten konkrete Ansätze, wie sie die Stärkung der physischen Resilienz der eigenen Einrichtung planen und umsetzen können.